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Der Fürstenkeller unter der ThULB

Ein Zeitfenster in die Geschichte

Adrian Beier beschreibt in seinem Architectus Jenensis den Fürstenkeller als einen „Keller, daß ein Fuhrmann mit 4 Pferden hinnein, unten herüm und wieder heraus fahren kan“. In der Tat zählt das 1532 von Kurfürst Johann angelegte und später bis 1536 vollendete Bauwerk zu den größten Gewölbekellern Deutschlands. Die integrierte bauzeitliche Technik (Drainagesysteme und Wasserrinnen, Wasserversorgung durch gefasste Quelle) machen es zu einem herausragenden Zeugnis handwerklicher und technischer Leistungsfähigkeit des 16. Jahrhunderts.

Die große, 8 bis 10 m hohe Tonne weist eine Länge von 55 m auf und ist 12 m breit, was einer Grundfläche von rund 600 m² entspricht. Die Anlage besteht insgesamt aus zwei parallel angelegten Gewölben in Nord-Süd-Richtung, die mit einem Gang verbundenen waren. Zwischen 1855 und 1858 wurde über den Kellern nach Plänen des Weimarer Oberbaudirektors Streichhahn ein zweigeschossiger Bibliotheksneubau errichtet, der allerdings 1945 weitgehend zerstört wurde. Die Keller überstanden den Krieg. Mit dem Neubau der ThULB wurden die als Kulturdenkmal geschützten Tonnengewölbe gesichert und in den Bibliotheksentwurf integriert.