Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek

ThULB Jena - Thüringer Universitäts und Landesbibliothek

Objekt des Monats: März 2021

vom 01.03.2021 bis 31.03.2021

Ein Jenaer Stammbucheintrag nebst einer Zeichnung des Anton Wilhelm Amo


Die rund 900 Meter lange Mohrenstraße im Berliner Bezirk Mitte trägt ihren Namen seit 1707. Zur Frage, warum sie so benannt wurde, gibt es mehrere Thesen. Nach jahrelangen Diskussionen erfolgte im August 2020 der Beschluss, die Straße umzubenennen. Das Verfahren ist noch nicht abgeschlossen; bekannt wurde aber, dass die Straße nach Anton Wilhelm Amo benannt werden soll. Weitere ähnliche Initiativen gelten Amo. Es gibt Plädoyers, dass eine Straße in Halle und ein Platz in Stuttgart seinen Namen tragen sollten. Deutlich weiter holen beziehungsweise holten Befürworter der Neubenennung der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg wie auch des Flughafens Leipzig/Halle aus; in beiden Fällen wurde Anton Wilhelm Amo vorgeschlagen.

Zum Leben Anton Wilhelm Amos gibt es nur wenige wirklich unstrittige Fakten; erst recht bleibt verborgen, was für ein Mensch Amo, von dem nach jetziger Kenntnis kein Porträtbild existiert, war, welche Charakterzüge ihm eigen waren. Zu einem unbekannten Zeitpunkt um 1700 in Axim im heutigen Ghana geboren, gelangte er als Kind in Begleitung eines Sergeants namens Bodel nach Europa. Am Herzogshof Braunschweig-Wolfenbüttel neu beheimatet, wurde er am 29. Juli 1708 in der Kapelle des Schlosses Salzdahlum getauft und erhielt dabei den ersten Vornamen Herzog Anton Ulrichs sowie den zweiten von dessen Sohn August Wilhelm; der erst später dokumentierte Zuname "Amo" entstammt wahrscheinlich seiner Muttersprache. Amos Unterschrift auf einer "Kostgeld"-Quittung von 1719 ist sein frühestes eigenhändiges Dokument. Nach seiner schulischen Ausbildung am Herzogshof und von dort finanziell unterstützt, begann er 1727 in Halle die Artes und die Rechte zu studieren. Einem lokalen Bericht von 1729 zufolge gab es die Vereinbarung, dass Amo dort eine Disputation zu dem "seinem Stande gemäß" aufgetragenen Thema "De iure Maurorum in Europa oder vom Mohren-Recht" abhalten solle; das Nähere bleibt im Dunkeln. In einem gedruckten Glückwunschgedicht an Herzog August Wilhelm von 1729 bezeichnet sich Amo als dessen Bibliothekar und Sekretär. 1730 setzte Amo sein Studium in Wittenberg fort. 1734 erschien dort seine 16-seitige philosophische Dissertation "De humanae mentis Apatheia". Nach dem Tod Herzog Ludwig Rudolfs von Braunschweig-Wolfenbüttel 1735 und mithin dem Versiegen seiner Unterstützung geriet Amo offensichtlich in finanzielle Schwierigkeiten. Ein Bittbrief von 1736 aus Wildenhain bei Torgau an einen Unbekannten zeugt davon. Im selben Jahr ließ die Universität Halle Amo als Privatdozent zu. 1738 erschien dort sein über 200-seitiger "Tractatus de arte sobrie et accurate philosophandi" im Druck. Mitte 1739 wurde Amo auf seinen Antrag hin an der Universität Jena als Privatdozent zugelassen und kündigte umgehend eine Vorlesung an, die mit den Themen Philosophie, Physiognomik, Handlesekunst, Astrologie und Geheimschrift einen weiten Bogen spannte. Es gibt Hinweise, dass Amo in der folgenden Zeit in Jena ansässig blieb (s.u.). Im Dezember 1746 leitete er seine wohl schon seit Jahren, vermutlich spätestens seit dem Tod Ludwig Rudolfs beabsichtigte Rückreise nach Axim ein, wo er im Frühjahr 1747 eintraf. Ein Schweizer Arzt, der ihn 1753 getroffen hatte, berichtet, er lebe dort als Eremit und Wahrsager. Wann Amo starb, ist nicht bekannt.

Nüchtern betrachtet teilte Anton Wilhelm Amo das Los zahlloser substanziell ausgebildeter Angehöriger des frühneuzeitlichen akademischen Betriebs, die im Mittelbau (wie man heute sagen würde) steckenblieben, finanziell schlecht über die Runden kamen und - wenn überhaupt - nur ganz wenige, kaum oder gar nicht rezipierte gedruckte Werke hinterließen. Und doch hebt sich Amo, dem zum Zeitpunkt seiner Geburt sicherlich ein gänzlich anderer Lebensweg vorgezeichnet gewesen war, selbstredend von allen ab, ist er angesichts seines zu seiner Zeit für einen Menschen afrikanischer Herkunft in Deutschland eben doch vergleichslosen akademischen Werdegangs eine bemerkenswerte Persönlichkeit, an die heute zu Recht wieder erinnert wird. Sein anregendes philosophisches Gedankengut mag zu seiner Zeit ohne Nachhall geblieben sein, ist aber mittlerweile Gegenstand mehrerer Studien geworden.

1749 veröffentlichte Johann Ernst Philippi, ein gescheiterter Jurist, dessen Leben wenige Jahre später im Hallenser Gefängnis endete, unter dem Pseudonym "Leberecht Ehrenhold" das Werk "Belustigende Academische Schaubühne", eine in sechs (statt im Titel zugesagter sieben) "Auftritte" geordnete Sammlung von Zoten aus dem Universitätsbetrieb, der ihn verstoßen hatte. Er hatte die Abfassung dieser Texte, die sich in die unzähligen skurrilen Lästereien der frühneuzeitlichen Unterhaltungsliteratur (zu deren Opfern Philippi selbst gehörte) einreihen, 1746 begonnen und die Auftritte in den Folgejahren zunächst sukzessive einzeln publiziert. Der zweite Auftritt ("Belustigende Poetische Schaubühne [...]", Köthen 1747) mit einem Vorwort vom 18. Mai 1747 enthält unter anderem "Herrn M. Amo zu Jena, Eines gelehrten Mohrens, Galanter Liebes-Antrag An Die Mademoiselle Astrine, eine schöne Brünette", gefolgt von "Der Mademoiselle Astrine Parodische Antwort auf vorstehendes Gedichte eines verliebten Mohrens." Philippi legt hier Amo, der sich "Rosantes" nennt (ein aus barocken Galanterien und Komödien vertrauter Name), eine in großer Ernsthaftigkeit formulierte lyrische Liebesbekundung an Astrine in den Mund, welche in ihrer Erwiderung seine Verse in eine respektvolle, aber klare Ablehnung umformt. Entscheidend ist, dass Astrine Amo zurückweist, weil dieser ein schwarzhäutiger "Mohr" sei. Wiederholt wurde die Frage gestellt, welche reale Frau denn hinter der brüsken Astrine stecken könnte. Es lohnt sich freilich, Philippis "Schaubühne" einmal im Ganzen zu betrachten und seine Amo betreffende Dichtung gewissenhaft zu lesen. Dabei fällt zunächst auf, dass Astrine nochmals im nachfolgenden dritten Auftritt des Werks vorkommt. Ihr, der "Oberaufseherin" einer fiktiven "lustigen Gesellschaft des Schwebenden Biegelrocks", ist dieser Auftritt gewidmet, und in einem Gruß an sie schlägt Ehrenhold ihr "drey neue Freyer" vor. Gemeint ist die sich anschließende Dichtung über "Frau Furia, Flavia und Mürminde, drey eifersüchtige, unverständige Ehegatten." Spätestens hier wird klar, dass Astrine keine reale Person, sondern ein Sinnbild, eine Personifikation ist. Damit ist auch deutlich, dass Philippis Dichtung zu Amo nicht wörtlich, als Anspielung auf eine tatsächlich stattgefundene unglückliche Liebe Amos zu einer Frau verstanden werden darf. Nachfolgend soll eine andere Deutung vorgeschlagen werden:

"Astrine" dürfte nichts anderes als ein Anagramm des Wortes "Satiren" sein. Amos erdichteter Liebesantrag könnte als sein Versuch zu deuten sein, die Satire zu bitten, ihn als ehrenhaften Menschen zu achten und also nicht zur öffentlichen Belustigung bloßzustellen - "Du wirst was bessers sehn, wenn du mir günstig bist", schreibt er ihr. Sein Herz indes sei "in steter Trauer", jenes Herz, "Durch dessen Redligkeit ich sonst beliebet bin, / Weil die Aufrichtigen es gerne leiden mochten". "Mein Leben stirbt". Die Satire lobt ihn in ihrer Antwort ihrerseits, hält sein Gedicht, das Amor Amo diktiert habe, für vollendet und der Drucklegung für würdig. Auch sagt sie Amo: "Ich schätz dich werth, ja ich beklage deine Brust". Doch sei sie ihrer Natur nach grundsätzlich nicht liebesfähig: "Hastu jemahls gesehn, daß ich verliebet bin?". Ihr Tun bestehe vielmehr darin, etwas zum Aufspießen zu finden: "Statt Liebes-Grillen pfleg ich Blumen anzuschaun, / Durchstöhre auch manchmahl die tiefversteckte Nester, / Die etwa in der Näh die bunte Vögel baun." Vermag die Satire schon an sich nicht zu lieben, so im Speziellen keinen "Mohren". Schwarz sei Amos Haut, weiß seien seine Zähne, schreibt sie ihm zu Beginn. Und dann: "Du wirst was bessers thun, wenn du gelassen bist, / Weil mich der schönste Mohr zur Liebe nicht beweget"; "Rosantes kan als Mohr bey mir auf dieser Erden / Niemahlen glücklich werden", sie könne "nie Mohren lieben". Aber es gebe einen Ausweg: "Im Mohrenlande kan dein Stern ohn Untergehen / Dir noch vielleicht entstehen"; "Bey Europäern wirst du schwerlich glücklich seyn." Da Amo "nur in derer Mohren-Orden" der Venus "bester Liebling worden", gelte: "Nur eine Mohrin ist blos deines Hertzens werth"; "Gesellt sich gleich und gleich; so kanst du es verschmertzen". In diesem Sinne wünscht Astrine Amo, dass er eine glückliche Liebe finden möge. Unabhängig von ihr selbst generalisiert sie: "Den teutschen Jungfern ist ein Mohr was unbekantes". Hierhin gehört der eingeflochtene Name "Clärichen", die Amo "mein Leitstern ohne Mängel, / Herzallerliebster Engel" nennt, zu der Astrine aber entgegnet: "Es kennet Clärichen zudem auch ihre Mängel, Und weiß, sie sey kein Engel." Auch hier ist keine konkrete Person gemeint, sondern die der lateinischen Wortherkunft des Namens "Clara" gemäß "helle", weiße deutsche Frau (die hier freilich nicht gut wegkommt). Amo bleibt nur "Die Mohrin, Sylvia der dein Mund küße gab". "Sylvia" ist etymologisch die Frau aus dem Wald und in dem Gedicht das Gegenbild zu "Clara". Vielleicht ist mit "der dein Mund küße gab" gemeint, dass Amo als kleiner Junge schon einmal bei "Sylvia", in Afrika, war; denkbar ist eine Anspielung auf seine Mutter. Astrine schreibt auch: "Du stirbst nicht; denn du hast seit dem, da du gebohren, / Dein Hertz noch nicht verlohren." Versteht man Philippis Text in dieser Weise, so erscheint er nicht aus sich heraus als rassistisch, sondern - nicht minder erschreckend - als (durchaus nicht unkritische) Parabel auf den Rassismus im Deutschland der damaligen Zeit. Amo steht dabei mit seinem fingierten empfindungsvollen Gedicht eher besser da als die liebesunfähige Satire. Sogar sie kann nicht umhin, ihm, dem bei den "Aufrichtigen" Beliebten (ein bemerkenswertes Signal Philippis), Zuneigung auszusprechen, doch stellt sie klar, dass ein "Mohr" sich niemals dem Unerbittlichen der Satire - übertragen: der Härte der sie nährenden rezipierenden Gesellschaft - entziehen könne.

Es ist nicht klar, wann genau Philippi die Gedichte Amos und der Astrine verfasste. Im auf den 25. August 1747 datierten Vorwort zum dritten Auftritt seiner "Schaubühne" (Köthen/Dessau 1748) schreibt er, der zweite Auftritt sei im Vormonat "zum Vorschein" gekommen, demnach im Juli 1747. In der Ausgabe vom 23. Oktober 1747 der "Wöchentlichen Hallischen Anzeigen" ist dieser Druck mit Verkaufspreis angezeigt; in der Aargauer Kantonsbibliothek hat sich ein Exemplar erhalten (AKB BQ 915; falls es nicht ein dislozierter Teil des Sammeldrucks von 1749 ist). Exemplare der "Schaubühne" sind in deutschen wie internationalen Bibliotheken sowie im Auktions- und Antiquariatshandel absolute Rarissima. Auch wenn es sich hier durchaus um "Verbrauchsliteratur" handelt, wird man daher fragen müssen, ob das Werk nicht eine doch eher begrenzte Verbreitung und Leserschaft gehabt haben könnte, was seine oft postulierte Wirkkraft relativieren würde. Hinzu kommt, dass Philippis Verse zu Amo, wie gesehen, erst nach dessen Rückkehr nach Afrika erschienen, sodass Amo sie nie zu Gesicht bekommen haben wird. Es bleibt die interessante Frage, ob Philippi einen konkreten Vorfall, möglicherweise einen - von Amo selbst ausgehenden oder gegen ihn gerichteten - satirischen Anwurf vor Augen hatte, dessen Spiegel die Dichtung von Amo und Astrine wäre. Denkbar wäre auch, dass diese eine Reaktion auf Amos tatsächlich vollzogene oder zumindest bereits geplante Abkehr von Europa und Rückreise nach Afrika, wie im Gedicht thematisiert, sein könnte.

Philippi formuliert "Herrn M. Amo zu Jena". Dies ist ein wichtiges Indiz für die Annahme, dass Amo von 1739, als er Privatdozent an der Jenaer Universität wurde, bis 1746, also bis kurz vor seiner Rückreise nach Axim, in Jena lebte. Ein weiteres deutliches Argument dafür liefern vier studentische Stammbücher:

In der über 160 Exemplare umfassenden Sammlung historischer Stammbücher der ThULB Jena wird unter der Signatur Stb. 83 das Album eines nicht namentlich bekannten Jenaer Studenten aufbewahrt. Es weist das zeittypische Querformat auf (Blattmaß: 16,8 x 9,7 cm) und hat einen Kalbsledereinband mit Rückenvergoldung; auch die Schnitte sind vergoldet. Aus Eintragungen zu Beginn erschließt sich, dass das Exemplar 1928 in die damalige Universitätsbibliothek Jena eingearbeitet wurde. Auf den 254 Blättern des Stammbuchs finden sich knapp 230 Einträge aus den Jahren 1744 bis 1749, allesamt in Jena geschrieben. Zehn teils kolorierte Feder- und Tuschzeichnungen schmücken das Exemplar. Mehrere davon huldigen - wie bei studentischen Stammbüchern so oft - Liebesdingen. Expliziter ist in dieser Hinsicht eine große Zahl der Einträge, die um das Thema Frauen und körperliche Vereinigung und damit einhergehend um die Pflege des Herrenwitzes bemüht sind.

Zu den Freunden oder wenigstens Bekannten des anonymen Stammbuchhalters gehörte Anton Wilhelm Amo. Er steuerte am 2. März 1746 - also vor 275 Jahren - auf Seite 110v (heutiger Zählung) einen Textbeitrag und außerdem auf der Seite gegenüber (111r) eine eigenhändige schwarze Tuschzeichnung bei, signiert mit "Amo Afer fecit". 2012 machte Monika Firla diesen von ihr auf einen Hinweis der ThULB Jena hin kurz zuvor entdeckten Stammbucheintrag der Forschung bekannt. Amos Textbeitrag prägt ein auf Griechisch wie auf Lateinisch geschriebenes, leicht abgewandeltes Zitat aus dem Beginn des 31. Kapitels des "Encheiridion" (Handbüchlein) des antiken Philosophen Epiktet, in deutscher Übersetzung: "Die wahre Grundlage der Religion und Frömmigkeit gegenüber Gott ist, die richtigen Vorstellungen von ihm zu haben". Darunter folgen die Orts- und Datumsangabe sowie die Widmung an den Stammbuchhalter, deutsch übersetzt: "Dies, zusammen mit der folgenden einfarbigen Zeichnung von seiner eigenen Hand gegenüber, fein skizziert, übereignet zu seinem ewigen Andenken Anton Wilhelm Amo aus Afrika, Philosoph und lehrbefugter Magister der Freien Künste, graduierter Student der Rechte." Amos Zeichnung gegenüber (9,5 x 13 cm) ist nach derzeitiger Kenntnis das einzige erhaltene Kunstwerk von seiner Hand. Es weist ihn als durchaus geschickten Zeichner aus, auf einem guten Niveau, wie man es in künstlerischen Beiträgen studentischer Stammbücher dieser Zeit nicht selten antrifft. Das Bild zeigt eine offenbar sitzende respektive ruhende, schön gekleidete junge Frau in Halbfigur. In der linken Hand hält sie eine geöffnete Schnupftabaksdose. Eine Prise daraus fixiert sie zwischen Zeigefinger und Daumen der erhobenen rechten Hand.

Der in der ThULB Jena erhaltene Stammbuch-Eintrag Amos ist nicht sein einziger. Bislang sind noch drei weitere bekannt, die gleichfalls in Jena entstanden. In das Stammbuch des Gottfried Achenwall trug sich Amo am 5. Mai 1740 ein (SUB Göttingen, Hist. lit. 48f, Bl. 78), in jenes des Johann Wilhelm Jungendres am 4. August 1742 (StB Nürnberg, Will III 537a, 210r) und in das des Albrecht Daniel Halder am 28. Juli 1743 (HAAB Weimar, Stb 121, S. 59). Weitere Funde sind möglich. Allen diesen drei Einträgen ist gemein, dass Amo stets denselben lateinischen Spruch eintrug, ein Zitat wiederum aus Epiktets Encheiridion, hier Kap. 53; auf Deutsch: "Wer sich der Notwendigkeit anpasst, ist weise und sich der göttlichen Dinge bewusst." Diese Wiederholung hat etwas Routinehaftes, zeigt aber doch ein Faible Amos für Epiktet, den er auch in seinem "Tractatus de arte sobrie et accurate philosophandi" von 1738 zitiert. Jedenfalls wird deutlich, dass Amo in der Saalestadt einige Wertschätzung erfuhr, die sich in zumindest vier Einladungen von Stammbuchhaltern, für sie etwas in ihre Alben zu schreiben, ausdrückt.

Signatur: Stb. 83

Ansprechpartner: Dr. Joachim Ott


Literatur / Internetlink:

  • Christopher S. Nwodo, The Explicit and Implicit in Amo's Philosophy. In: Peter O. Bodunrin (Hg.), Philosophy in Africa. Trends and Perspectives, Ile-Ife 1985, S. 27-42.
  • Yawovi E. Edeh, Die Grundlagen der philosophischen Schriften von Amo. In welchem Verhältnis steht Amo zu Christian Wolff, daß man ihn als "einen führnehmlichen Wolffianer" bezeichnen kann? Essen 2003 (Titel in der ThULB Suche)
  • Kwasi Wiredu, Amo's Critique of Descartes' Philosophy of Mind. In: Ders. (Hg.), A Companion to African Philosophy. Malden/Mass. u.a. 2004, S. 200-206 (Titel in der ThULB Suche)
  • Monika Firla, Ein Jenaer Stammbucheintrag des schwarzen Philosophen Anton Wilhelm Amo aus dem Jahr 1746, Stuttgart 2012 (AfriTüDeGelb; 2) (Titel in der ThULB Suche)
  • Monika Firla, Drei Texte aus A. W. Amos Feder in deutscher Sprache 1729-37, Stuttgart 2020 (AfriTüDeGelb; 4)
  • Stephen Menn / Justin E. H. Smith, Anton Wilhelm Amo's Philosophical Dissertations on Mind and Body, Oxford 2020


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