Hinweise zur Benutzung von Handschriften und alten Drucken

Die Bestände der Abteilung Handschriften und Sondersammlungen können grundsätzlich nur im Lesesaal der Abteilung (Sonderlesesaal 1; Ebene -1; Zugang hinter der Zentralen Informationstheke im Bibliothekshauptgebäude der ThULB) benutzt werden. Dasselbe gilt für Druckschriften aus dem Gesamtbestand der ThULB bis Erscheinungsjahr 1800. Es wird darum gebeten, Oberbekleidung wie Mäntel oder Jacken sowie Taschen im Garderobenbereich der ThULB einzuschließen. Der Zutritt zum Sonderlesesaal 1 kann aus Gründen des Kulturgutschutzes sowie im Interesse der Fachnutzerschaft ausschließlich solchen Personen gestattet werden, die o.g. Bestände bzw. Bände der Sonderlesesaalbibliothek HSB (bzw. Bestände des Universitätsarchivs) benutzen möchten.
Der (gemeinsam mit dem Universitätsarchiv Jena genutzte) Lesesaal der Abteilung verfügt über 26 Arbeitsplätze, vier davon in Einzelarbeitskabinen. Die Arbeitsplätze sind für die Arbeit mit Laptops eingerichtet; im Lesesaal befinden sich PCs mit Zugang zum Netz der Universität und zum Internet allgemein (via Login). Die Lesesaalbibliothek enthält Sekundärliteratur zu den Sonderbeständen der ThULB wie auch wichtige Literatur über andere Sondersammlungen sowie zum Buchwesen (Bestand HSB im Online-Katalog , vgl. Hinweise zum Online-Katalog der ThULB ).
Vor Benutzung der Alt- und Sonderbestände sind Formulare auszufüllen, die auch von den Mitarbeiter/innen im Lesesaal ausgegeben und entgegengenommen werden. Die Regeln für die Benutzung sowie Informationen über Gebühren und Auslagen für Auskünfte und Reproduktionen sind dem Merkblatt zu entnehmen.
Bei quantitativ aufwendigen Benutzungswünschen bitten wir Sie um rechtzeitige schriftliche (in Ausnahmefällen telefonische) Ankündigung. Gleiches gilt für Anliegen, die sich auf die Einsichtnahme in sehr wertvolle Objekte (insbesondere mittelalterliche Handschriften) beziehen. Dies kann aus konservatorischen Gründen nur bei Forschungsvorhaben gestattet werden, in deren Rahmen die Benutzung von Originalen nachweislich zwingend notwendig ist.
Reproduktionen von Beständen können angefertigt werden, falls der Zustand der Originale dies zulässt. In vielen Fällen kann auf das Bildarchiv der Abteilung und die Mikrofilmsammlung zurückgegriffen werden. Die Art der Reproduktion (Digitalisat, Readerprinterabzug, Mikrofilm) wird mit den Mitarbeitern der Abteilung jeweils abgesprochen. Für Reproduktionsaufträge liegt ein Formular bereit.
Der Handschriftenbestand der ThULB ist teilweise durch gedruckte Kataloge erschlossen, zum größeren Teil allerdings nur über Findhilfsmittel vor Ort recherchierbar. Letzteres gilt auch für weitere Teile des Bestandes. Alte Drucke mit dem Erscheinungsjahr 1501 bis 1850 sind im Online-Katalog der ThULB vollständig nachgewiesen. Die dort in der Regel ebenfalls berücksichtigten Inkunabeln sind außerdem in einer internen Inkunabelkartei nachgewiesen.