Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek

ThULB Jena - Thüringer Universitäts und Landesbibliothek

Hase

Bis ins 15. Jh. nachweisbare thüringisch-sächsische Pfarrer- und Beamtenfamilie

Art der Materialien

Familiennachlass Hase:

  • Familiengeschichtliches, Tagebücher, Briefe, Werkmanuskripte
    [Sign.: Nachl. Hase …]

Verstreute Materialien:

  • Nachschrift von Karl August von Hases Dogmatik-Vorlesung 1832/33
    [Sign.: Ms.Prov.q.318]

Bemerkungen

  • Nicht alle Materialien des Familiennachlasses wurden an die UB Jena übergeben, ein Teil ist im Besitz der Nachkommen verblieben.
  • Im Nachlass befindliche Erschließungsmittel:
    1. Zettelkartei
    2. Hase, Georg von: Bestandsaufnahme des Familienarchives des Haseschen Familienbundes. Jena 1969
    (enthält auch die im Besitz der Familie von Hase verbliebenen Teile des Familienarchivs)
    [Sign.: Nachl. Hase, C 80]

Literatur

  • Karl Alfred von Hase: Unsre Hauschronik. Geschichte der Familie Hase in vier Jahrhunderten, Leipzig 1898
    ( Titel im Online-Katalog )


Hase, Carl Victor (1834-1860)

Dr. jur., Auditor am Kreisgericht Eisenach


Hase, Christian Heinrich (1731-1791)

Christian Heinrich Hase studierte in Jena und erwarb hier 1750 den Magister- und 1756 den Doktorgrad. Er wurde Adjunkt der Superintendur Roslau, später Pfarrer in Sulza, sachsen-weimarischer Konsistorialrat und Superintendent von Allstedt.


Hase, Christine Concordia Wilhelmine (geb. Dominicus, 1770-)

Hase, Erwin von (geb. 1877)

Hase, Franz Gustav (1802-1885)

Praktischer Arzt in Oschatz


Hase, Friedrich Carl Victor von (1876-1905)

Buch- und Musikalienhändler


Hase, Georg von (1878-1971)

Oberltn. z. See


Hase, Hans-Jürgen

Farmer (?) in Südwest-Afrika


Hase, Heinrich August (1789-1842)

Der Archäologe, Historiker und Philologe Hase hatte nach dem Studium in Jena und Leipzig von 1809 bis 1817 eine Anstellung als Lehrer und Erzieher im Hause des Grafen von Medem in Kurland inne. Es folgten längere Studienreisen nach Frankreich und Italien. 1820 begann er seine Tätigkeit bei der Königlichen Antikensammlung in Dresden, wurde 1835 deren Oberinspektor. H. war auch Inspektor des Königlichen Münzkabinetts und Mitbegründer des Dresdener Kunstvereins.
Weitere Materialien in: Sächsische Landesbibliothek - Staats- und Universitätsbibliothek Dresden


Hase, Hellmuth von (geb. 1891)

Verleger in Leipzig (Breitkopf und Härtel)


Hase, Hermann von (1880-1945)

Verleger in Leipzig (Breitkopf und Härtel)


Hase, Immanuel Heinrich (1657-nach 1718)


Fürstlich sächsischer Landrentmeister und Kammersekretär in Zeitz


Hase, Karl Alfred von (1842-1914)


Der Sohn Karl August von Hases studierte in Jena und war seit 1865 Hofdiakon in Weimar. 1870/71 Feld-Divisions-Pfarrer im Deutsch-Französischen Krieg, blieb er im Militärdienst. 1889 wurde er Hofprediger in Potsdam, 1894 Professor der praktischen Theologie und Kirchengeschichte in Breslau. Dort wurde er 1896 Oberkonsistorialrat. Neben religionsgeschichtlichen und weltanschaulichen Werken veröffentlichte er eine Geschichte seiner Familie.


Hase, Karl August von (1800-1890)

Karl August von Hase war während seiner Studienzeit in Leipzig und Erlangen und seiner Dozententätigkeit (Philosophie und Theologie) in Tübingen aktiv in der Burschenschaftsbewegung hervorgetreten und war mit Verhaftung, Relegation und Landesverweisung bestraft worden. Seit 1829 war er a.o., von 1833 bis 1883 o. Professor der evangelischen Theologie in Jena, wo er zum Verfasser außerordentlich erfolgreicher theologischer Lehrbücher wurde. Karl August von Hase war Mitglied des Frankfurter Parlaments und wurde 1883 nobilitiert.

Weitere Materialien

  • Goethe-Schiller-Archiv Weimar
  • Bibliothek des Katechetischen Oberseminars Naumburg
    (Nachlass Tholuck)

Literatur

  • Karl August von Hase: Ideale und Irrtümer. Jugenderinnerungen, 7. Aufl. Leipzig 1917
    ( Titel im Online-Katalog )


Hase, Karl August Wolfgang von (1882-1909)

Hase, Karl Benedikt (1780-1864)

Karl Benedikt Hase studierte in Jena und Helmstedt Philosophie, Theologie, Klassische Philologie und Orientalistik. 1801 ging er nach Paris, wo er 1805 Mitarbeiter der kaiserlichen Bibliothek wurde und 1832 zum Conservateur en chef au département des manuscrits aufstieg. 1852 erhielt er eine Professur an der Sorbonne. Studienreisen führten ihn nach Griechenland und Nordafrika.

Weitere Materialien

  • Goethe-Schiller-Archiv Weimar
    (Nachl. Carl Benedict Hase und Nachl. Schlegel)
  • Landeshauptarchiv Wolfenbüttel
    (Bestand Briefe)

Literatur

  • Alexander von Hase: Weimar - Paris - St. Petersburg. Karl Benedikt Hase (1780 - 1864) und sein europäisches Umfeld, in: Archiv für Kulturgeschichte 76, 1994, H. 1, S. 165 - 199
    ( Titel im Online-Katalog )


Hase, Karl Erwin Friedrich von (geb. 1877)

Hase, Karl Friedrich (1755-1803)

Pfarrer in Steinbach (Sachsen)


Hase, Karl Georg (1786-1862)

Oberbürgermeister und Stadtdirektor in Weimar


Hase, Karl Gustav

(Sohn von Karl Georg Hase)


Hase, Martin von (1901-1971)

Der Sohn Oskar von Hases erlernte den Beruf des Buchhändlers, studierte 1922 bis 1927 in Jena, Leipzig und München und war 1929 bis 1931 im Buch-, Musikalien- und Antiquariatshandel tätig. 1932 wurde er Mitglied des Leipziger Börsenvereins, 1935 Mitinhaber des Musikverlags Breitkopf & Härtel, dessen Geschäftsinhaber er 1945 bis 1967 war.

Hase, Oscar von (1846-1921)

Der Sohn Karl August von Hases stieg nach dem Studium in Bonn und Jena in die Verlagsbuchhandlung Breitkopf & Härtel ein, wurde nach dem Tod seines Onkels Hermann Härtel Teilhaber der Firma. H. baute das musikalische Kommissions- und Barsortiment aus und gründete Zweigniederlassungen in Berlin, Brüssel, London und New York.


Hase, Otto von

Justizrat in Altenburg


Hase, Paul Erwin von (geb. 1840)

Oberstabsarzt, Dr. med., Berlin

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